Die Anforderungen an nachhaltigere Verpackungslösungen steigen rapide. Regulatorische Vorgaben, wachsende Erwartungen von Markenartiklern und verändertes Verbraucherverhalten sind dabei wichtige Treiber. Für Etikettenverarbeiter bedeutet das: Verstärkt müssen sie neue Materialien, alternative Klebstoffsysteme, reduzierte Materialstärken und veränderte Liner-Konstruktionen berücksichtigen. Damit nimmt die Komplexität bei Spezifikation, Verarbeitung und Anwendung zu. Die Folgen können instabile Druckprozesse oder spätere Leistungsauffälligkeiten sein. Vor diesem Hintergrund hat HERMA UK im Bereich Haftmaterial seine technische Beratungskompetenz weiter ausgebaut: Mit Matthew Sutton verstärkt ein erfahrener Spezialist für Haftmaterial das Team als Sales Technical Manager. Sein Schwerpunkt liegt auf Haftklebstoffen und deren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Etiketten. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Etiketten- und Verpackungsmarkt und war sowohl im Large-Format- als auch im klassischen Etikettendruck-Umfeld tätig. Seine Expertise umfasst insbesondere die Auswahl geeigneter Materialien, die Bewertung von Klebstoffperformance sowie die präzise Abstimmung von Spezifikationen auf Weiterverarbeitung, Applikation und End-of-Life-Anforderungen.
Das Ziel: besser planbare Ergebnisse
Ein zentraler Bestandteil von Suttons Aufgaben ist die Einführung des neuen Technical Partnership Service (TPS) bei HERMA UK. Ziel des Services ist es, bereits in der Angebots-, Projekt- und Spezifikationsphase für klare technische Orientierung zu sorgen – also noch bevor Probleme im Druck oder in der Anwendung entstehen. Der TPS wird ohne zusätzliche Kosten angeboten und bietet Etikettendruckern Unterstützung zum Beispiel bei der Material- und Klebstoffauswahl, bei relevanten Einflussfaktoren sowie bei der Planung strukturierter Tests mit klar definierten Erfolgskriterien. Das Ziel: weniger Überraschungen, weniger vermeidbare Re-Spezifikationsschleifen und insgesamt stabilere, besser planbare Ergebnisse. „Viele Herausforderungen, die im Druckprozess auftreten, lassen sich auf frühere Materialentscheidungen zurückführen“, erklärt Sutton. „Mit zunehmender Dynamik – insbesondere durch Nachhaltigkeitsanforderungen und neue Produktentwicklungen – steigt auch das Risiko unbeabsichtigter Wechselwirkungen. Entscheidend ist daher, frühzeitig fundierte Entscheidungen zu treffen, statt später reaktiv Probleme zu lösen.“ Darüber hinaus umfasst der TPS auch eine strukturierte Analyse von Reklamationen sowie Unterstützung bei der Ursachenforschung. Erkenntnisse werden systematisch erfasst, um wiederkehrende Probleme nachhaltig zu reduzieren. Während Sutton eine zentrale Rolle in der Kundenarbeit einnimmt, ist der Service bewusst als teamübergreifender Ansatz konzipiert und integraler Bestandteil der HERMA-Philosophie „Stronger Together“.
Im Markt anerkannte Entwicklungskompetenz
Die Basis des TPS bildet die langjährige Entwicklungskompetenz von HERMA im Bereich der Haftklebstoffe. Durch die Verbindung von Material-Know-how und Anwendungsexpertise unterstützt das Unternehmen Etikettendrucker und Markeninhaber dabei, steigende Anforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Regulierung und Performance sicher zu erfüllen. „Die besondere Stärke von HERMA liegt in seiner technischen Tiefe – vor allem bei Haftklebstoffen“, so Sutton. „Mich hat besonders die Möglichkeit gereizt, dieses Wissen früher in den Entscheidungsprozess einzubringen. Wenn Spezifikationen von Anfang an unter Berücksichtigung der realen Prozess- und Anwendungsbedingungen definiert werden, führt das zu deutlich stabileren und verlässlicheren Ergebnissen.“ Mit dem neuen Technical Partnership Service und der Verstärkung durch Matthew Sutton unterstreicht HERMA UK seinen Anspruch, Kunden nicht nur mit hochwertigen Haftmaterialien zu beliefern, sondern sie auch als technischer Partner in einem zunehmend komplexen Markt aktiv zu begleiten.