GHS-Etiketten: sichere Kennzeichnung nach global harmonisiertem System
Auf der sicheren Seite mit HERMA Gefahrstoffetiketten nach GHS
Die Anwendung: Bekleben von Metallfässern für
Überseetransporte mit robusten Etiketten nach GHS
Gesetzliche Kennzeichnungspflicht für Chemikalien nach GHS
Die Kennzeichnung von Produkten und Chemikalien in der Chemiebranche unterliegt strengsten gesetzlichen Regelungen. Gemäß der GHS-Verordnung (CLP-Verordnung) sind weltweit einheitliche Richtlinien als System zur Einstufung und Kennzeichnung von chemischen Stoffen vorgeschrieben. Nicht zuletzt zum Schutz von Umwelt und Mensch, vor Gesundheitsgefahren, zum Beispiel Augenschädigung.
Die Abkürzung GHS steht für "Global Harmonized System" (Global harmonisiertes System). CLP steht für Classification, Labelling and Packaging (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Gefahrstoffen und Gemischen). In der Verordnung sind die Gefahrstoffe in Gefahrenklassen eingeteilt, für die es jeweils unterschiedliche Gefahrensymbole und Gefahrenpiktogramme gibt. Die Einstufung in die Gefahrenklassen erfolgt nach den Eigenschaften der Stoffe, Gemische oder Flüssigkeiten. Beispiele sind: explosionsgefährlich, entzündbar, ätzend, oxidierend oder umweltgefährlich.
Inhalte und Aufbau von Etiketten nach GHS
Neben den typischen roten Rauten mit den entsprechenden schwarzen Gefahrenpiktogrammen enthalten GHS-Etiketten weitere wichtige Informationen. Dazu gehören die Produktkennung (Name des Inhaltsstoffs), ein Signalwort sowie Gefahrenhinweise zur Gesundheitsgefahr des Stoffs.
Darüber hinaus enthalten die Etiketten Informationen darüber, in welcher Form der Stoff umweltgefährlich ist, sowie Sicherheitshinweise, welche Maßnahmen beim Kontakt erforderlich sind.
Hohe Anforderungen an Lesbarkeit und Druckqualität bei GHS-Etiketten
Eine besondere Herausforderung stellt der umfangreiche Text der Gefahrenhinweise dar. Da auf GHS-Etiketten nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, müssen diese Informationen häufig in sehr kleiner Schrift dargestellt werden.
Damit die Texte dennoch sicher lesbar sind, braucht es ein Etikettenmaterial von hoher Qualität, das konturenscharfe Druckergebnisse und einen optimalen Kontrast ermöglicht.
Etiketten nach GHS mit Informationen zu Inhaltsstoffen, Gefahren und Klassifizierungen müssen auf unterschiedlichsten Behältnissen zuverlässig haften. Besonders häufig kommen Metallfässer und Metallcontainer zum Einsatz, die oft mehrfach verwendet werden.
Extreme Umweltbedingungen bei Lagerung und Transport
Die Behälter mit Gefahrstoffen werden sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gelagert und sind dabei häufig starken Temperaturschwankungen sowie Feuchtigkeit ausgesetzt. Zusätzlich sorgt UV-Einstrahlung für hohe Belastungen, weshalb eine besonders hohe Lichtechtheit der Druckfarben erforderlich ist.
Hinzu kommt, dass die lackierten Oberflächen der Behälter häufig mit Fett, Öl oder Staub verschmutzt sein können.
Chemische Belastungen und schwierige Oberflächen
Der Inhalt der Fässer wird häufig heiß abgefüllt. Zudem können Säuren, Laugen oder Lösemittel mit der Oberfläche der Metallfässer in Kontakt kommen.
Dies stellt besonders hohe Anforderungen an den Haftkleber der Etiketten. Er muss auch unter extremen Bedingungen sofort und dauerhaft sicher haften. Umgebungseinflüsse wie Hitze, Feuchtigkeit, Kälte und UV-Strahlung erhöhen die Belastung für die GHS-Etiketten zusätzlich.
Neben Metallbehältern kommen auch PE-Fässer, Kanister und IBC-Container zum Einsatz. Diese besitzen häufig gekrümmte und teilweise raue Oberflächen. Für solche Anwendungen wird ein besonders flexibles und gleichzeitig sehr robustes Etikettenmaterial benötigt, damit die Kennzeichnung dauerhaft sicher haftet.
BS 5609: Etiketten für Gefahrguttransporte auf See
Für die Etikettierung von Gefahrgütern beim Transport auf dem Seeweg ist zusätzlich eine spezielle Zulassung erforderlich. In diesem Zusammenhang wird häufig eine Zertifizierung nach der britischen Norm BS 5609 gefordert, die die Beständigkeit und Haftung von Etiketten unter maritimen Bedingungen sicherstellt.
Die Lösung: GHS-Etiketten aus PE- oder PET-Folie für Laserdrucker und Kopierer
Unsere Blattetiketten aus weißer matter PE-Folie oder PET-Folie mit extrem starkem Haftkleber erfüllen die besonders hohen Anforderungen dieser Anwendung und lassen sich mit allen Laserdruckern und Farblaserdruckern ideal mit den Gefahrenhinweisen / Sicherheitshinweisen bedrucken.
GHS Aufkleber: Seewasserbeständig nach BS 5609
Die Britische Norm BS 5609 verlangt, dass die aufgeklebten Gefahrgut- / Gefahrstoff- / GHS Etiketten 3 Monate in Seewasser gelagert werden können, ohne dass sie sich vom Behälter ablösen. Für den Seeweg und bei Flugfracht ist vorgeschrieben, dass nur Verpackungen und Gebinde mit zertifizierten seewasserfesten Gefahrgutaufklebern und Gefahrstoffaufklebern transportiert werden. Je nach geforderter Sektion der Seewasserbeständigkeit produzieren wir für Sie nach Ihren Anforderungen, aus einer Vielzahl von Haftmaterialien, auch nach Norm BS 5609 Sektion 3.
Ein Beispiel dafür ist unser Material für Einzelblattanwendungen aus weißer matter PE-Folie mit extrem stark haftendem Klebstoff:
- Wetterfest, Öl- und Schmutz abweisend
- Temperaturbeständig von -40° C bis +150° C
- Sehr flexibel und dehnbar, ideal für gekrümmte Oberflächen
- Extrem gute Haftung, auch auf verschmutztem Untergrund
- Hervorragende Druckergebnisse mit Laserdruckern und Farblaserdruckern
Erfahren Sie mehr über Seewasserfeste Laserdrucketiketten
Individuell nachbeschriftbare GHS-Etiketten
Auch andere Folienetiketten aus unserer eigenen Haftmaterialproduktion eignen sich bestens für GHS-Etiketten. Vorbedruckte Etiketten mit GHS-Rauten in Ihrem Etikettenformat sind ideal für die individuelle Nachbeschriftung mit Ihrem Etikettendrucker geeignet. In bester Druckqualität, das ist besonders wichtig für die oftmals kleinen Schriftgrößen der Sicherheitshinweise. Die verwendeten Druckfarben für die vorgedruckten roten Rauten besitzen eine Lichtechtheit nach Woll-Skala von 6-7. Natürlich zeichnen sich auch diese Etiketten durch besondere Beständigkeit und hervorragende Hafteigenschaften aus. Je nach Etikettendrucker Typ produzieren wir für Sie Etiketten nach GHS in Ihrem Wunschformat:
- Auf Rolle für Thermotransferdrucker
- Auf Rolle für Inkjetdrucker mit pigmentierten Tinten
- Auf A4 oder A3 Bögen, sowie in Sonderformaten, für Laserdrucker und Farblaserdrucker
Seewasserzertifizierung plus Ablösbarkeit von Mehrwegbehältern
Nachhaltigkeit und Recycling werden immer wichtiger. So werden auch im Chemiebereich zunehmend Mehrwegbehälter eingesetzt, um Ressourcen zu schonen. Etiketten mit den vorgeschriebenen Gefahrstoffinformationen müssen zum einen sicher auf der Oberfläche haften, um die Seewasserzertifizierung nach Norm BS 5609 zu erfüllen.
Andererseits müssen sie sich vor der erneuten Verwendung der Behälter gut von der Oberfläche ablösen lassen. Auf lackierten Metalloberflächen bieten HERMA Etiketten aus weißer robuster PET-Folie mit einem sehr gut haftenden, und dennoch gut ablösbaren Haftkleber, die ideale Lösung.
Erfahren Sie mehr über Seewasserbeständige Etiketten
Vorteile von HERMA GHS-Etiketten für Chemiebehälter
- Seewasserbeständig nach BS 5609/II
- Wetterfest, Öl- und Schmutz abweisend
- Temperaturbeständig von -40° C bis +150° C
- Sehr flexibel und dehnbar, ideal für gekrümmte Oberflächen
- Extrem gute Haftung, auch auf verschmutztem Untergrund
- Hervorragende Druckergebnisse mit Laserdruckern und Farblaserdruckern
- Etikettenformat nach Wunsch
GHS-Etiketten: Wir beraten Sie gerne!
Robuste und gleichzeitig flexible Folien unterschiedlicher Art, Haftkleber mit einem breiten Temperaturbereich und Einsatzbereich auf unterschiedlichen Oberflächen, lichtbeständige Druckfarben (Wollskala 6-7), sowie Stanz- und Druckausführung nach Wunsch.
Bei uns können Sie maßgeschneiderte GHS-Etiketten kaufen, die wir gemeinsam für die Kennzeichnung Ihrer chemischen Produkte mit Ihnen entwickeln – und zwar von der Materialauswahl bis hin zur drucktechnischen Umsetzung.
Nutzen Sie das Kontaktformular - wir freuen uns auf Ihren Anwendungsfall!
Häufig gestellte Fragen zu Etiketten nach GHS
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