Wie Etiketten nachhaltiger und zugleich kostengünstiger werden, zeigt HERMA auf der LogiMAT 2026 anhand einer Reihe intelligenter Lösungen (Halle 2, Stand D11). Im Vordergrund stehen signifikante Material- bzw. Reststoffeinsparungen sowie Möglichkeiten zur wirtschaftlich optimierten Beschaffung von kleineren und mittleren Stückzahlen. Mit letzteren lassen sich kosten- und ressourcenintensive Überbevorratung vermeiden. Ein besonderer Fokus liegt auf dem HERMA InNo-Liner Material, das für Versand- und Logistiketiketten vollständig ohne Trägermaterial auskommt. Dadurch wird nicht nur Abfall vermieden, sondern auch die Wirtschaftlichkeit verbessert. Den Nutzen in der Praxis bestätigte zum Beispiel DHL bereits: „Wir können damit den Abfall um etwa 60 Prozent reduzieren, und es ist rund 40 Prozent günstiger als herkömmliche Etikettiersysteme.“ Das Applizieren und Aktivieren des linerlosen Etikettenmaterials übernimmt der HERMES QL, ein Applikationsgerät, das vom Kooperationspartner cab speziell für HERMA InNo-Liner entwickelt wurde. Besonders praktisch für Messebesucher: Der Stand von cab befindet sich in unmittelbarer Nähe (Halle 2 Stand D21). So können sich Interessierte sowohl material- als auch applikationsseitig direkt bei den jeweiligen Spezialisten informieren. Darüber hinaus umfasst das HERMA Portfolio auch klassische Linerless-Etiketten aus Thermopapier und bietet damit Lösungen für das gesamte Spektrum moderner Linerless-Anwendungen – vom innovativen InNo-Liner Material bis hin zum klassischen Linerless-Etikett.
Gefahrgutetiketten auch mit Losgröße 1
Bei der Gefahrgut- und Gefahrstoffkennzeichnung verfolgt HERMA ebenfalls das Ziel, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent zu verbinden. Um Gefahrgutetiketten selbst in kleineren und kleinsten Stückzahlen – und damit ressourcenschonend – zu attraktiven Konditionen zu bieten, hat HERMA eine strategische Kooperation mit BOXLAB Services geschlossen. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Gefahrgutkennzeichnung, verfügt durch die enge Zusammenarbeit mit der BASF über eine besonders hohe Expertise in diesem Bereich und ist auch in unmittelbarer HERMA Nähe auf der LogiMAT vertreten (Halle 2, Stand D18). Innerhalb der Kooperation übernimmt HERMA aufgrund seiner umfassenden Klebstoff- und Materialexpertise die Entwicklung und Produktion geeigneter Etiketten. BOXLAB Services verantwortet Konfektionierung und Logistik der Etiketten, in vielen Fällen ab Losgröße 1. Das gilt zum Beispiel auch für Etiketten, die seewasserfest sein müssen gemäß den Bestimmungen des British Standard 5609, Sektion 2 & 3. HERMA bietet für diese Anforderung ein umfangreiches Sortiment an Materialien, die speziell für die Kennzeichnung von Transportbehältern mit Gefahrgut entwickelt wurden.
Rollenetiketten kosteneffizient online konfigurieren
Wie sich für alle Branchen gerade kleinere und mittlere Auflagen von Etiketten auf Rollen individuell, schnell und kosteneffizient konfigurieren lassen, zeigt HERMA zudem mit dem Online-Etikettenkonfigurator. Die Eingabe von Eigenschaften, Sortenanzahl und Menge geschieht dabei mit Preisanzeige in Echtzeit – ohne versteckte Kosten. Das ermöglicht höchste Transparenz. Gleichzeitig sind Form, Größe, Wicklung und Druck der Etiketten frei wählbar und sofort sichtbar und schaffen damit maximale Gestaltungsfreiheit. Hochautomatisierte Prozesse sorgen für eine attraktive Preisgestaltung und kurze Lieferzeiten innerhalb weniger Tage. Ein kostenloser Druckdatencheck bietet zusätzliche Sicherheit. Mit seinem Messeauftritt auf der LogiMAT unterstreicht HERMA einmal mehr seine Rolle als innovativer Partner für effiziente, nachhaltige und wirtschaftliche Kennzeichnungslösungen.